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Rost Dachrinne - Dehler Forum

Rost Dachrinne

MMD, Hamburg, Monday, 19.08.2013, 11:24 (vor 4587 Tagen)

Hallo, ich bin neu hier und brauche Eure Hilfe. Habe mir vor ca. 2 Jahren einen 87er Dehler Profi gekauft. Alles wunderbar bis auf den massiven Rost an der Dachrinne. Werkstatt sagt, der Rost muss weg, sonst gibt es in vier Jahren auch kein H-Kennzeichen. Dazu muss aber das Dach abgenommen werden, weil man sonst nicht an die zum Teil schon erheblichen Roststellen (Substanzverlust) rankommt. Meine Fragen:

1. Kriegt man den Rost auch ohne Abnehmen des Daches gründlich weg; hat jemand Erfahrungen und ggf. einen Werkstatttipp?

2. Wenn das Dach runter muss: Bekommt man das Dach wieder rauf? Hat jemand Erfahrungen oder sogar noch irgendwelche Dachkonstruktionspläne? Werkstatttipp?

Ich weiß, dass das Thema hier nicht neu ist, ich konnte aber keine Mehrheitsempfehlung erkennen.

Dank und Gruß

Michael (MMD)

Rost Dachrinne

Gerd_Krug ⌂ @, Bielefeld, Monday, 19.08.2013, 22:50 (vor 4587 Tagen) @ MMD

Hallo Michael,

das Dach sollte nicht ab! Die solideste, mir bekannte Methode ist:
Dachrinne abflexen und neu in Edelstahl anschweissen. Dann hast du Ruhe! Meine Dachrinne ist nach vielen Entrostungsversuchen jedenfalls so erneuert worden.

--
-> Gruesse von meiner rasenden Gartenlaube, Gerd
Dehler Profi 1989,DJ >300tkm,Audi_200-turbo-Automatik mit NJ,ab 2006 Venturi-LPG mit 79l-Tank,200Ah Gel-Akkus,200Wp Solar. ALTERSHALBER leider zu verkaufen ab 1.3.2024

Rost Dachrinne

lunatic, Tuesday, 20.08.2013, 12:26 (vor 4586 Tagen) @ Gerd_Krug

Hallo Gerd,

ich habe mal den Hinweis bekommen, dass die Verbindung von Edelstahl mit Stahl zwangsläufig zu "Kontaktkorrosion" führt. Die Karosserie wird quasi zur Opferannode (oder war es die Kathode?!) so dass eine chemische Reaktion zum Rost führt.

Da können andere in die Richtung besser qualifizierte User bestimmt mehr zu sagen als ich.

Ansonsten gilt es zu retten was zu retten ist!
Das Spektakel (Entrostung der Dachrinne) steht mir auch noch bevor - die Anleitungen hier im Forum geben mir aber Hoffnung, dass es gut schaffbar ist.

Viele Grüße
Christoph

Rost Dachrinne

DehlerThomas, Tuesday, 20.08.2013, 13:20 (vor 4586 Tagen) @ lunatic

Hi Christoph,

da mach Dir mal nicht soviele Gedanke, bei der Substanz!

Nur warten würd' ich nicht mehr allzu lange...

Grüsse

Thomas

--
... und immer 'ne Handbreit Luft ums Auto!

T3 Dehler Profi 'Burning Frank'

EJ25 LPG 560 000km

Mögliche Vorgehensweise

DehlerThomas, Tuesday, 20.08.2013, 10:21 (vor 4587 Tagen) @ MMD

Hallo Michael,

erstmal nachträglich Glückwunsch zum tollen Gefährt.

Ich schrieb ja schon kürzlich, dass ich mich entschlossen habe, das Dach draufzulassen. Nachdem, was ich bisher gesehen und gehört habe, würde ich genau wie Gerd davon abraten. Die Gefahr, Bus oder Dach nachhaltig zu beschädigen, halte ich für zu gross, und der Aufwand muss irrsinnig sein.
Schrieb der, der im vergangenen Winter alle GFK-Verkleidungen zur Reparatur und Rostvorsorge von seinem Bus heruntergeschnitten hat...

Je nach Restsubstanz Deiner Rinne halte ich die Empfehlung von Gerd für die sinnvollste, allerdings erfordert das sehr fachkundige Hände.

Meine Rinne, die mit unglaublichen Mengen Sika eingekleistert war (von 'Rinne' konnte keine Rede mehr sein) habe ich mit Hilfe eines 'Fein Multimasters' Mit der 5mm Schneidklinge und einer Kevlarbürste (Nicht Draht!) auf einem Akkuschrauber (Nicht Bohrmaschine, Akkuschrauber kann man besser führen und dreht langsamer) gesäubert. (Tip von drglaubnix - funktioniert klasse!)
ich hatte das Glück, auf überraschend viel Substanz zu stossen, Schweissarbeiten waren nicht erforderlich.

[image]

[image]

Komischer vereinzelter Lochfrass, das sind sicherlich VW T3 Dachrinnentermiten gewesen ! ;-) Der 'Rinnenboden' war völlig unauffällig.

Ich habe mich mit einem Karosseriebaumeister zusammen entschlossen, die Rinne von aussen metallisch zu reinigen und mit 'V60', einem Epoxydharz zu versiegeln. Dieses Material haftet wie Teufel und schliesst Luftdicht ab. Somit hat der Rost chemisch seine Fortpflanzungsberechtigung verwirkt. Ein Mittlerweile 10 Jahre alter Test, den mein Karosseriebauer im Einsatz hat, zeigt, dass verschlossener Rost noch nicht wieder durchgedrungen ist.

Problem ist, dass dieses Zeug von Mercedes-Benz intern verwendet und nicht verkauft wird. Ich kann es ausser für den Eigenbedarf auch nicht beschaffen, bin selbst Bittsteller. Aber vielleicht ist ja jemand hier unterwegs, der andere Kanäle findet. Die Verpackung sieht so aus:

[image]


Von innen bin ich dem Rat von Alexxx gefolgt und werde, wie er an seinem T3 auch, Owatrol (Ausführliche Beschreibung beim Korrosionsschutzdepot.de) in mehreren Schichten auftragen, sobald sich wieder genügend Flugrost in der Rinne gebildet hat, um das Owatrol aufzunehmen (Owatrol funktioniert nicht auf blankem Metall!)
Meine Rinne bekommt kein Sika mehr, ich bin der Meinung, das Zeug hat nur den Zweck, erneut entstehenden Rost möglichst lange zu verdecken.
Sollte sich wieder welcher zeigen, wird erneut mit Owatrol geflutet.

Jetzt gibt's noch eine Aufgabe: Der Rost, der von innen unter dem GFK-Dach herauskommt. Auch da habe ich wieder das Korrosionsschutzdepot 'befragt'. Die für mich effizienteste Lösung war, den Hohlraumkonservierer, durch dessen Hände mein Dehler gegangen ist, darum zu bitten, so gut es geht Mike Sanders von Innen auf das verbliebene Dachblech zwischen die Innen- und Aussenschale des Dehlerdaches zu bringen. Das kann man alternativ auch relativ einfach mit Fluid-Film erledigen.

Die Zeit wird es zeigen...

Gruss in die Runde

--
... und immer 'ne Handbreit Luft ums Auto!

T3 Dehler Profi 'Burning Frank'

EJ25 LPG 560 000km

Mögliche Vorgehensweise

MMD, Hamburg, Wednesday, 21.08.2013, 09:33 (vor 4586 Tagen) @ DehlerThomas

Vielen Dank an alle!

Wenn ich es richtig verstanden habe: Bei fortgeschrittener Verrostung und wenig Substanz Rinne ab und ersetzen (s. Gerd), sonst Erhaltungsmaßnahmen gemäß Anleitung DehlerThomas.

Das Thema werde ich dann im Winter angehen. Ich werde berichten.

Grüße Michael (MMD)

Mögliche Vorgehensweise

MMD, Hamburg, Wednesday, 21.08.2013, 09:46 (vor 4586 Tagen) @ DehlerThomas

Ach ja: Gibt es irgendwo eine Querschnittszeichnung des Übergangs Karosserie/Dach? Wäre für die Werkstatt vielleicht hilfreich...

Nochmals Danke für die ausführlichen Beschreibungen.

Grüße

Michael (MMD)

Schnittzeichnung

drglaubnix, Brunswiek, Thursday, 22.08.2013, 12:02 (vor 4584 Tagen) @ MMD

Moin,
Suche benutzen. Da gibt es was von Alexxx

--
Gruss Jürgen

T3 DP 2E 2/89, BS JK 999X
Baunummer ????, ??' km

Du kannst nur 2 Tage im Jahr nicht am Dehler schrauben -
gestern und morgen

Schnittzeichnung

Alexxx, Sunday, 25.08.2013, 23:06 (vor 4581 Tagen) @ drglaubnix

Moin, nach gefühlt ewiger Zeit schaue ich hier auch mal wieder rein. Die Schnittzeichnung gibt es, ist aber seit den Erkenntnissen aus dem Wurstdehler im Detail FALSCH! Der Wurstdehler hat ja mit einer komplett weggegammelten Rinne das ganze Geheimnis offengelegt. Ich muss mal eine neue Zeichnung machen.

Fakt ist, wenn Du den Rost nicht an der Rinne haben willst, darfst du dir keinen Dehler kaufen.;-) Oder du musst das Dach runternehmen und wirklich alles ersetzen was rostig ist, ob du jemals wieder Dehler fahren wirst??? Aber ein Dehler kann mit Rost an der Rinne auch alt werden, wichtig ist nur, dass man das Elend nicht unter Sikaflex begräbt. Zu den zu verwendenden Produkten gegen den Rost hat jeder seine eigene Auffassung und vieles funktioniert sehr gut. Thomas hat da ja schon einiges geschrieben. Grundsätzlich ist im äußeren Bereich ein Rostschutz nötig, den du auch überlackieren kannst, also z.B. Owatrolöl, wobei das reißen kann und evtl. brüchig wird. Ich habe bei mir 7 dünne Schichten aufgetragen, eine Woche lang jeden Tag einmal drüber pinseln, danach einmal Lack drauf. Das hält ohne Sika oder sonstwas seit 5 Jahren. Aber es gibt neue minimale Rostansätze, da sich das Auto verwindet und man eben doch nicht bis in den letzten Winkel kommt. So kann man Rost aber sofort sehen und beheben. Im Innenbereich eignen sich Fette besser, da diese dauerelastisch sind, Mike Sanders, Fluidfilm, etc. Auch hier muss man nicht völlig mit der Menge übertreiben, lieber gleichmäßig verteilen! Bei den neueren Baujahren kommt man schlechter von innen zwischen Dach und Karosserie als bei den alten Modellen. Wichtig ist, dass du alle Lackierarbeiten vor dem einfetten machst, wenn dieser Fettfilm erstmal auf dem Auto ist viel Spass!

Viel Erfolg,

Alex

Alexxx' Methode habe ich auch angewandt...

Lewis, Tuesday, 27.08.2013, 19:27 (vor 4579 Tagen) @ Alexxx

und fahre seit 2-3 Jahren ohne Sika in der Rinne.

Erst hatte ich Bedenken, ob das Dach hält, aber das ist natürlich kein Problem ;-)

Momentan rostet die Rinne nicht nennenswert weiter, und entstehender Rost wird eben wieder mit Owatrol (CIP) behandelt.

Gut, irgendwann sollte ich die Rinne wieder lackieren, aber Sika kommt wenn, dann nur sehr wenig rein.

Grüssle

Lewis

Owatrol Öl oder CIP

Abstiel, Thursday, 07.06.2018, 19:41 (vor 2834 Tagen) @ Alexxx

Hallo Alexxx,

hast du einfach 7 Schichten Owatrol Öl aufgetragen oder das Owatrol CIP?
Auf dem Öl kann man ja nicht so gut Lackieren, wenn ich das richtig verstanden habe.

Also erst Owatrol Öl und dann eine Grundierung mit Owatrol CIP zum lackieren?

Habt Ihr gar nicht mehr gegen Wasser abgedichtet? Ist das Dach dann so dicht?

Vielen Dank und viele Grüße,
Max

Rost Dachrinne

rubin, Tuesday, 22.05.2018, 10:42 (vor 2851 Tagen) @ MMD

Hier meine Erfahrungen: Nach Rettungsversuchen mit Mike Sanders habe ich mich trotz Warnungen entschlossen das Dach abzunehmen und neue Regenrinnen anzuschweißen. Die eigentliche Überraschung kam als das Dach ab war. Alle Bleche an den Ecken des Daches waren nur noch rudimentär vorhanden - also richtige Entscheidung. Die Regenrinne bekommt man als Reparaturblech alle anderen Bleche musste ich neu bauen. Vorne hat Dehler offensichtlich eigene Bleche angeschweißt (Ich habe den alten Dehler vor dem Facelift), die bekommt man also sowieso nicht auf dem Schrottplatz.

Insgesamt ist die Aktion gut machbar. Ich bin absoluter Laie. Ich konnte vorher weder Bleche bauen noch schweißen (Bei letzterem hat mir ein Freund teilweise geholfen). Ich war 3 Monate täglich 2-4 Stunden und die Wochenenden beschäftigt. Je nach handwerklichen Voraussetzungen ist das aber auch deutlich schneller machbar. Ich habe fast alle Arbeiten alleine durchgeführt. inkl. aufkleben des Daches. Hier wäre eine zweite Hand jedoch hilfreich gewesen. Ich habe das Dach verklebt und seitlich verschraubt - bis mal alle Schrauben drin waren war der Kleber schon fast trocken.

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