Hallo Dietmar,
gegen dehlerfahren im Winter spricht nichts grundsätzliches, aber bevor Du Deinen Dehler auf mit Salz gestreuten Strassen fährst, schau Dir den Bus mal von unten an.
Der Serien-T3 ist nach 24-31 Jahren schon nicht mehr gut von unten gegen Rost geschützt. Der Unterbodenschutz ist durch den Gebrauch (schmutziges Spritzwasser wirkt über die Jahre wie Schleifpapier) an einigen Kanten und und in einigen Ecken einfach durch und kann super unterwandert werden.
Es gibt viele Lüftungslöcher, die mit einem Stopfen verschlossen sind, Ecken und Nischen, die mit der Zeit dem Wasser den Zugang zum Blech gelassen haben.
Schon im Serien-T3 hätte ich da auf Salz echt Bauchschmerzen.
Im Dehler sind nicht wenige Löcher nachträglich ins Blech eingebracht worden, die sehr nachlässig gegen Korrosion geschützt sind. Mindestens acht Für die Wassertankbefestigungen, eins für Frischwasser, zwei für Grauwasser.
Die Motorspritzwand ist unter der hinteren Sitzbank komplett weggetrennt und durch das GFK-Teil ersetzt worden, in dem wir unter Anderem die Gasflache abstellen.
Hast Du Dir die Schnittkanten im Blech mal von unten angesehen?
Und zu allem Übel sind die meisten Fugen, an denen unser Basisfahrzeug gerne von unten nach oben anfängt zu rosten auch noch mit GFK-Verkleidungen verdeckt.
Wenn Du das alles bedacht, behandelt und im Griff hast, spricht wirklich nicht mehr viel dagegen den Dehler bei einer Witterung zu fahren, der der Du einen Heizlüfter benutzen möchtest, um nicht kratzen zu müssen.
Mein Bus ist mir trotz einer ausgiebigen Behandlung mit Mike Sanders echt zu schade dafür, weshalb ich ihn zwar durchaus zwischen Oktober und März fahre, aber nur, wenn die Temperaturen so hoch sind, dass ich kein Streusalz befürchten muss.
In diesem Sinne,
Gruss in die Runde,
Thomas
P.S.:
Hat mal jemand versucht, das Wort hand, also h a n d einzugeben? was ist da los?