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<title>Dehler Forum - Ruppel Ruppel, wer kann helfen?</title>
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<description>dehler forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Ruppel Ruppel, wer kann helfen? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>» Da kannst Du mal sehen das ne neue Lackierung auch kein Porsche macht.<br />
» Aber Du hast es ja, steck noch mal 20.000 rein,oder ist das alles auf dem<br />
» Dehlertreffen immer nur Show. <img src="https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/images/smilies/<img src="https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/images/smilies/biggrin.gif" alt="biggrin" />.png" alt=":-D" /> :<img src="https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/images/smilies/clap.gif" alt="clap" />:</p>
<p><br />
Warum denn nicht??? Nen paar Tuben Sikaflex und nen Kilo Popnieten machen doch auch nen Dehler, oder??  :rotfl: </p>
<p>Liebe GrÃ¼ÃŸe an alle DEHLERINFIZIERTEN Thomas</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 11:44:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas L.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Liebe Tanja, wie man´s nimmt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>WÃ¼nsche dir frohe Weihnachten und guten Rutsch</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/index.php?id=48585</link>
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<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 15:14:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jürg Tburg</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Danke maf ! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wirklich unglaublich, dass ich so einen bescheuerten Spleen habe.<br />
Waren in 2008 auf keinem Treffen, weil immer wieder in der Werkstatt.<br />
Zuletzt neu Küpfe einbauen lassen (weil die Alten innen feine Risse hatten, entdeckt beim profilaktischem Kopfdichtungswechsel).<br />
Wenn man alle Unfall- Reparatur- Instandhaltungs- und Wertverbesserungsrechnungen der letzten 20 Jahre summiert .... muss man schon verrÃ¼ckt sein, aber manch Andere kauften in der Zeit 5 PKW´s</p>
<p>Frohe WeinachtsgrÃ¼ÃŸe zurÃ¼ck und bis zur nächsten Show in 2009 <img src="https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> <br />
Jürg</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/index.php?id=48584</link>
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<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 15:10:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jürg Tburg</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Danke fÃ¼r die Tipps! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ãœbrigens gibt es keine Luftmengenmesser fÃ¼r T3 mehr bei VW.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/index.php?id=48583</link>
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<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 14:58:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jürg Tburg</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ruppel Ruppel, wer kann helfen? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>so nen blüden kommentar ignorieren; weihnachtsgruÃŸ von uns</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/index.php?id=48549</link>
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<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 20:20:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>maf</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ruppel Ruppel, wer kann helfen? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da kannst Du mal sehen das ne neue Lackierung auch kein Porsche macht.<br />
Aber Du hast es ja, steck noch mal 20.000 rein,oder ist das alles auf dem Dehlertreffen immer nur Show. <img src="https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/images/smilies/<img src="https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/images/smilies/biggrin.gif" alt="biggrin" />.png" alt=":-D" /> :<img src="https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/images/smilies/clap.gif" alt="clap" />:</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/index.php?id=48542</link>
<guid>https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/index.php?id=48542</guid>
<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 09:41:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tanja</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ruppel Ruppel, wer kann helfen? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jürg,<br />
Ruckeln beim MV-Motor ist keine seltenheit, ich schlage mich mit dem Problem<br />
Ruckeln zwischen 2500 und 2800 U/min rum, dass fiese ist es tritt nicht immer auf.</p>
<p>Hier ist eine Auflistung verfasst von Husky aus dem VW-Bus-Forum zum Thema Ruckeln beim MV-Motor, vielleicht hilft es weiter. </p>
<p><br />
\&quot;Bei der Problematik des ruckelnden Motors muÃŸ man grundsätzlich unterscheiden ob der Fehler im Leerlauf und unteren Drehzahlbereich auftritt oder auf der Autobahn bei hohen Geschwindigkeiten. </p>
<p>1. Das Impedanzproblem, oder der Wagen beginnt bei konstanter Fahrt mit hohem Tempo plützlich zu Ruckeln und läuft nicht richtig </p>
<p>Bei den Einspritzmotoren im T3 tritt an fast jedem Fahrzeug frÃ¼her oder später das Impedanzproblem auf. <br />
Dieser Fehler ist nicht nur VW spezifisch, auch andere Hersteller kämpfen damit. <br />
Beim T3 hat VW das Problem erkannt und in den letzten beiden Modelljahren einen Impedanzwandler eingebaut, der am AnschluÃŸ des Luftmengenmessers zwischengesteckt wird. <br />
Dieses Bauteil hat die VW Teilenummer 025 906 302A, ist ein StÃ¼ck Kabel mit Steckern, welches am Luftmengenmesser zwischengesteckt wird, und wurde in Nordamerika kostenlos nachgerÃ¼stet. <br />
Es besteht aus einer Spule, welche die Probleme im Schwingungsverhalten beseitigen soll. </p>
<p>Gehen wir dem Problem auf den Grund: </p>
<p>Die Problematik entsteht durch Schwingungen im Bereich des Luftmengenmessers. <br />
Durch dieses Aufschwingen kommt es sonst zu Fehlinterpretationen des Luftmengensignales durch das Motorsteuergerät. <br />
Es künnen hier - in ungÃ¼nstigen Fällen hauptsächlich beim MV/SS Motor, in seltenen Fällen auch beim DJ Motor - Sensorfehler auftreten. Bei längeren Autobahnfahrten mit konstanter Geschwindigkeit *denkt* das Motorsteuergerät, daÃŸ ein Sensorfehler vorliegt und geht in den Notlaufbetrieb. Im Notlaufbetrieb wird im Steuergerät eine vorgegebene Kennlinie fÃ¼r die Einspritzmenge abgerufen, die einer teilweise geüffneten Drosselklappe entspricht. Daher typischerweise das Ruckeln und der Leistungsverlust beim Auftreten dieses Fehlers. <br />
Nach dem Abstellen des Motors und Neustart läuft er wieder normal, oft fÃ¼r einige Minuten, oft Ã¼ber einen längeren Zeitraum. Der Fehler tritt nur sporadisch auf. </p>
<p><br />
Da ein Schwingkreis im wesentlichen aus Induktivitäten und Kapazitäten besteht kann man das Problem vor zwei Seiten anpacken bzw. kompensieren: </p>
<p>1.) Eine Induktivität (=Spule) einsetzen wie es von VW mit dem Impedanzwandler (der nicht nur im T3 eingesetzt wird) durchgefÃ¼hrt wird. <br />
Vorteil: plug &amp; play <br />
Nachteil: der hohe Preis von rund 100 Euro; </p>
<p>oder </p>
<p>2.) eine Kapazität (=Kondensator) einsetzen wie ich es in meinem Bus gemacht und Ã¼berprÃ¼ft habe. Am Oszilloskop ist das saubere Signal deutlich zu erkennen. Ich habe den Kondensator mit einem Schalter versehen und am Abgastester bei Leerlauf und in verschiedenen Drehzahlbereichen geprÃ¼ft. Es ist kein Unterschied bei den Abgaswerten mit und ohne Kondensator, es wird nur das Aufschwingen kompensiert. <br />
Vorteil: geringe Kosten von rund einem Euro im Elektronikladen <br />
Nachteil: etwas Arbeit weil man die beiden AnschlÃ¼sse am Stecker des Luftmengenmessers einlüten muÃŸ. </p>
<p>Experimente mit Werten zwischen 10 und 25 Mikrofarad haben bei 22 die besten Ergebnisse gebracht. <br />
Der Tantalelko mit 22 Mikrofarad/25 Volt wird mit der Pulsseite an den AnschluÃŸ 2 (blau/roter Draht) und mit der Minusseite an AnschluÃŸ 4 (bei Digifant, 92/95 PS, weiÃŸ/brauner und bei Digijet, 112 PS, weiÃŸ/schwarzer Draht) des Luftmengenmessers angeschlossen. Er ist so klein, daÃŸ er problemlos unter die Schutzkappe des Steckers am Luftmengenmesser paÃŸt und dort optimal FeuchtigkeitsgeschÃ¼tzt ist. <br />
Also einfach die Gummimanschette des Steckers zurÃ¼ckziehen und das Ding einlüten. </p>
<p><br />
Voraussetzung ist eine exakte Grundeinstellung des Motors: </p>
<p>Die Grundeinstellung beinhaltet die Leerlaufdrehzahl, den ZÃ¼ndzeitpunkt und den CO-Wert. </p>
<p>Weiters muÃŸ die Grundeinstellung des Drosselklappenschalters stimmen. <br />
Der Drosselklappenschalter kann das Problem auch verursachen. <br />
PrÃ¼fung: Die Drosselklappe (bei abgestelltem Motor) mit der Hand bewegen und der Schalter muÃŸ <br />
in der Leerlauf- und in der Vollgasstellung Durchgang haben, bzw. hürbar klicken. <br />
Wenn das nicht der Fall ist, die Scharube am Gaszug (beim Automatic Gasgestänge) lockern und nochmals versuchen. <br />
Es passiert häufig, daÃŸ dieser Schalter nach Reparaturarbeiten oder durch Dehnung des <br />
Gaszuges nicht richtig justiert ist. </p>
<p>Dann die Massebänder von Motor und Getriebe und die ZÃ¼ndkabel mit ZÃ¼ndgeschirr prÃ¼fen. Die Kontaktstellen der Massebänder sind häufig oxidiert und geben dadurch schlechten Kontakt. </p>
<p>Das Ansaugsystem auf Nebenluft prÃ¼fen, besonders anfällig sind die <br />
Unterdruckleitungen zum Bremskraftverstärker, zum ZÃ¼ndverteiler <br />
und Kraftstoffdruckregler und zur KurbelgehäuseentlÃ¼ftung. <br />
Es ist sinnvoll auch die vier kurzen Gummischläuche zwischen <br />
Ansaugluftverteiler und den AnsaugkrÃ¼mmern zu erneuern. <br />
Nebenluft verursachen häufig auch die Dichtringe an den Einspritzventilen. Diese verhärten mit der Zeit und der Motor zieht dort Nebenluft. Da diese Dichtungen Pfennigartikel sind lohnt der Austausch in jedem Fall. </p>
<p>Auch Kraftstofffilter und Luftfilter mÃ¼ssen geÃ¼rÃ¼ft und gegebenenfalls erneuert werden. </p>
<p>Weiters die Beseitigung aller Verkokungen im Ansaugbereich (Drosselklappe) und im Bereich der Leerlaufregelung und ein sauberer Kraftstofffilter. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den Bosch Super 4 ZÃ¼ndkerzen gemacht und mit dem 99-oktanigen schwefelfreien Shell Optimax (Shell bezahlt mir nichts dafÃ¼r! Leider). Wichtig ist auch ein korrekt eingestellter und intakter Leerlaufschalter an der Drosselklappe und eine einwandfreie LeerlauffÃ¼llungsregelung! </p>
<p>In seltenen Fällen wird die Gemischbildung auch durch eine defekte Lambdasonde beeinträchtigt. Ein Test durch Abziehen der Lambdasonde gibt darÃ¼ber AufschluÃŸ, denn der Motor muÃŸ auch bei abgesteckter Lambdasonde einwandfrei laufen. <br />
In den USA gibt VW einen Wechselintervall von 60.000 Meilen fÃ¼r die Lambdasonde vor. Daraus kann man RÃ¼ckschlÃ¼sse auf die Lebensdauer der Sonde ziehen... </p>
<p>2. Ruckeln beim Anfahren und der Motor geht im Leerlauf aus </p>
<p>Die Leerlaufdrehzahl sinkt bei warmen Motor nach dem Starten häufig auf ca. 500 U/min und fallweise geht der Motor aus. <br />
Nach einigen Hundert Metern Fahrt ist wieder alles normal. <br />
Der Fehler ist nur im Leerlauf und beim Anfahren nicht jedoch während der Fahrt zu bemerken. </p>
<p><br />
Die LeerlauffÃ¼llungsregelung </p>
<p>Der Motorleerlauf wird u.a vom Leerlaufsteuerungsventil konstant gehalten. <br />
Dieses Ventil sitzt oben am Motor und summt bei eingeschalteter ZÃ¼ndung. <br />
Das Summen entsteht durch die getaktete Ansteuerung vom Leerlaufsteuergerät, das sich hinter der rechten RÃ¼ckleuchte befindet. Es sieht aus wie ein Ã¼berbreites Relais. </p>
<p>Im Normalfall wird durch Ã„nderung des Steuerstromes des Leerlaufstabilisierungsventiles (bei abgezogenem gelben Stecker nahe der ZÃ¼ndspule soll der Steuerstrom 430 mA +/- 20 mA betragen) der Leerlauf konstant gehalten.</p>
<p><br />
Aktiviert wird dieses Steuergerät durch den Schalter am Drosselklappengehäuse. Wenn dieser Schalter falsch eingestellt ist, dann geht der Motor entweder im Leerlauf aus, sägt im Leerlauf oder dreht bis zu 2000 U/min hoch.<br />
Eingestellt wird er so, daÃŸ er bei Gaspedal in Ruhestellung und Vollgasstellung hürbar klickt bzw. mit dem MeÃŸgerät Duchgang vorhanden ist.</p>
<p><br />
Doch nun wieder zum Leerlaufsteuerventil:<br />
Im Laufe der Zeit verkokt die Achse zwischen Ventil und Magnetspule und <br />
das Leerlaufventil kann sich nur mehr in dem Bereich bewegen, in dem sich <br />
keine Ablagerungen befinden. VW sagt das Ventil muÃŸ erneuert werden. <br />
Da dieses Ventil ca. 280.- Euro kostet, lohnt es sich immer eine Reinigung zu versuchen. <br />
Dazu wird das Ventil von den Schläuchen abgezogen, ausgebaut und mit Vergaserreiniger gefÃ¼llt. Etwa 1 Stunde (besser Ã¼ber Nacht) einwirken lassen und danach mit WD 40 (oder einem anderen Schmierspray) einzusprÃ¼hen. <br />
Müglicherweise muÃŸ die Behandlung wiederholt werden um das Problem dauerhaft zu <br />
beseitigen. </p>
<p>Wie oben erwähnt sind auch Ablagerungen/Verkokungen im Bereich des Leerlaufsteuerventiles und der Drosselklappe (durch Ablagerungen verändert sich das SpaltmaÃŸ!) mit ausschlaggebend bei Ruckelproblemen. <br />
Diese Ablagerungen entstehen beim Wasserboxer häufig (war an meinem Bus und an weiteren Fahrzeugen im Bekanntenkreis) durch eine lose Klemmschelle am Rohr des ölmeÃŸstabes. <br />
Durch diese lose Klemmschelle zieht man das Rohr des ölmeÃŸstabes immer ein wenig heraus und bei der nächsten Messung wird ein zu niedriger ölpegel vorgetäuscht. <br />
Wenn man nun als normale Reaktion öl nachfÃ¼llt ist die ölmenge zu groÃŸ, gelangt Ã¼ber die KurbelgehäuseentlÃ¼ftung in den Ansaugtrakt und fÃ¼hrt dort zu den genannten Verkokungen. <br />
Der zu hohe ölpegel wirkt sich auch durch Pantschverluste aus. Man spÃ¼rt dabei eine regelrechte Drehunwilligkeit des Motors unterhalb von etwa 3000 U/min. <br />
Der ölstand sollte etwa in der Mitte zwischen den Markierungen oder knapp darunter liegen. </p>
<p>Ich habe im Rahmen von Vergleichsfahrten im Werk festgestellt, daÃŸ die Steuergeräte fÃ¼r die Leerlaufstabilisierung (hinter dem rechten RÃ¼cklicht) bis etwa Juni 1988 ebenfalls die Ruckelproblematik (Bonanza Effekt, wie er im Versuch genannt wurde) verstärken. <br />
Diese alten Steuergeräte haben hinten an der Teilenummer den Index 251 907 393 A beim DJ und Index 251 907 393 B beim MV/SS/SR. <br />
Die neuere Version hat beim DJ den Index 251 907 393 C und beim MV/SS/SR den Index 251 907 393 D. </p>
<p>Die neuere Version hat unter anderem eine ausgeprägtere *Dämpfung*. Das bedeutet, daÃŸ beim Gaswegnehmen, beispielsweise bei Schaltvorgängen oder Lastwechsel beim Ãœbergang in den Schiebebetrieb die Drehzahl nicht spontan auf die Leerlaufdrehzahl sinkt, sondern langsam und noch fÃ¼r wenige Sekunden auf einem Niveau von ca.1100 U/min gehalten wird. <br />
Dadurch wird der Bonanza Effekt gänzlich ausgeschaltet. <br />
AuÃŸerdem haben die neueren Steuergeräte ein geändertes Verhalten bei erhütem Leistungsbedarf durch <br />
- Klimaanlage, Einschalten des Klimakompressors, <br />
- Servolenkung, bei Druck Ã¼ber 50 bar (entsteht bei spontanen schnellen Lenkmanüvern), <br />
- Automaticgetriebe in Abhängigkeit der Wählhebelposition. <br />
Die ältere AusfÃ¼hrung versucht in den genannten Fällen die Motorleerlaufdrehzahl konstant zu halten, dies fÃ¼hrt jedoch zu kurzzeitigen DrehzahleinbrÃ¼chen bis die Regelung reagieren kann. <br />
Die neuere Version hebt in diesen Fällen die Leerlaufdrehzahl auf etwa 1100 U/min an und hält diese Drehzahl. <br />
Dadurch ergibt sich ein wesentlich harmonischeres Anfahrverhalten und Wegfall der Ruckelneigung. <br />
Da dieses Problem scheinbar mit zunehmenden Fahrzeugalter immer mehr zunimmt ist es sinnvoll bei einem defekten Leerlaufsteuergerät die neuere Variante einzusetzen. </p>
<p>Ein weiteres Anzeichen fÃ¼r die einwandfreie Funktion des Leerlaufsteuergerätes ist beim Anlassen des Motors zu beobachten. <br />
Die Drehzahl soll kurzzeitig (bei den neueren Steuergeräten einige Sekunden länger) auf etwa 1500 U/min ansteigen und langsam auf Leerlaufdrehzahl absinken. <br />
Ist das nicht der Fall kann man davon ausgehen, daÃŸ die Leerlaufregelung defekt oder verschmutzt ist. <br />
Durch Verkokungen regelt das Leerlaufsteuergerät auch ständig im Bereich weit Ã¼ber 430 +/- 20 mA und da der Spannungsregler (bei der ältern AusfÃ¼hrung, die neuere AusfÃ¼hrung hat ein geändertes Layout) nicht dafÃ¼r dimensioniert ist, brennt er häufig durch und das Leerlaufsteuergerät ist dadurch tot. <br />
Ersatzteile zur Reparatur kosten im Elektronikladen nur rund einen Euro und zur Sicherheit sollte der neue Transistor mit einem kleinen KÃ¼hlkürper (auch im Bereich ein Euro) versehen werden. <br />
Bauteilebezeichungen und Vergleichstypen kann ich auf Anfrage mitteilen. <br />
Ein funktionsgestürtes Leerlaufsteuergerät kann aber auch ganz triviale Ursachen haben, wie beispielsweise oxidierte oder verschmutze Kotakte im Stecksockel. Kontaktreinigung bewirkt oft Wunder. </p>
<p>Ein einfacher Test kann durch ÃœberbrÃ¼cken der Kontakte des Druckschalters der Servolenkung durchgefÃ¼hrt werden. Diese beiden Kontakte sind in jedem Fahrzeug vorhanden und die ÃœberbrÃ¼ckung bewirkt eine Anhebung der Leerlaufdrehzahl um ca. 200 U/min. </p>
<p>Nun noch zwei weitere Fehlerquellen am Wasserboxer, die häufig auÃŸer Acht gelassen werden: </p>
<p><br />
Eine weitere Ursache fÃ¼r dieses Problem kann ein Kontaktproblem des Schleifarmes im Luftmengenmesser sein. <br />
Mit zunehmenden Alter entsteht auf der Kontaktbahn des Schleifkontaktes Abrieb und dieser stürt das Signal. <br />
Dieses wird auch noch durch Abnehmen des Kontaktdruckes des Schleifkontaktes beeinträchtigt (durch Nachlassen der Federkraft und Abrieb auf der Kontaktbahn). <br />
Daraus resultierent ein pulsierendes Signal (man erkennt das sehr schün am Oszilloskop). Dieses Problem läÃŸt sich in einigen Fällen auch mit dem bereits erwähnten Kondensator beheben. </p>
<p>Wenn ein Luftmengenmesser vermeintlich in die ewigen JagdgrÃ¼nde geschickt werden mÃ¼ÃŸte, dann gibt es noch eine Reparaturmüglichkeit, die jedoch wegen des Risikos nur bei wirklich defekten Luftmengenmessern angewandt werden sollte: </p>
<p>In hartnäckigen Fällen, wenn starker VerschleiÃŸ am Potentiometer des Luftmengenmessers vorliegt kann man als nächsten Schritt den Luftmengenmesser vorsichtig üffnen (der Deckel ist luftdicht verklebt), das Potentiometer des Luftmengenmessers mit Alkohol oder Spiritus reinigen. Dazu muÃŸ man vorher den schwarzen Deckel an der Oberseite des Luftmengenmessers vorsichtig abnehmen und die Kontaktbahn innen gut reinigen. Zuvor muÃŸ man sich genau die Stellung des Kontaktarmes merken, damit anschlieÃŸend wieder alles richtig läuft. <br />
Mit zunehmenden Alter wird der Ãœbergang an der Kontaktbahn schlecht und durch Reinigung kann man das Problem meist beheben. <br />
AnschlieÃŸend den Deckel wieder gut PU Kleber (Scheibenkleber) oder Silikon Dichtmasse luftdicht verschlieÃŸen. <br />
Wenn man bedenkt wieviel ein neuer Luftmengenmesser kostet, ist es sicher einen Versuch wert. </p>
<p><br />
Das Feuchtigkeitsproblem am Stecker des Hallsensors beim ZÃ¼ndverteiler. <br />
Dauerhafte Abhilfe bringt Ausblasen und Trocknen des Steckergehäuses (Leitungsseitig) mit Druckluft und anschlieÃŸendes \&quot;Versiegeln\&quot; mit Silikondichtmasse. <br />
Wenn das gewissenhaft (am besten selbst, weil sich die Werkstätten meist zu wenig Zeit nehmen) gemacht wird ist diese Fehlerquelle dauerhaft beseitigt. </p>
<p>Die Ãœbergänge der Kontakte zur Leitung, also die kleinen Stecker in welche die Drähte eingepreÃŸt sind, im Stecker am Hallgeber sollten wenn Feuchtigkeit im Spiel war auch nachgelütet werden, bevor man den Stecker mit Silikon fÃ¼llt. <br />
VW hat bei der Entwicklung auf eine Ablaufüffnung im Stecker \&quot;vergessen\&quot; und so sammelt sich dort die ganze Feuchtigkeit und die aufgepreÃŸten Kontakte haben dann Ãœbergangswiderstände. </p>
<p><br />
Bei einem Fahrzeug habe ich auch schon Leistungsverlust durch einen verschmutzten Kraftstofffilter erlebt. Nach dem Filtertausch schnitt ich diesen auf und entdeckte, daÃŸ er total verschmutzt war. </p>
<p><br />
Ein weiteres Problem das häufig auftritt ist Kontaktabbrand beim Kraftstoffpumpenrelais. Das tÃ¼ckische daran ist, daÃŸ man von auÃŸen nichts sieht und durch den verschmorten Kontakt einmal Durchgang vorhanden ist und dann wieder nicht. </p>
<p><br />
Hier noch einige grundsätzliche Bemerkung zu den Einspritzanlagen im VW Bus T3. </p>
<p>Der 112 PS Motor (DJ) hat die Digijet Einspritzanlage. Diese ist eine Multipoint Einspritzanlage mit einem Einspritzventil pro Zylinder. <br />
Die Digijet Einspritzanlage steuert nur die Gemischaufbereitung, die ZÃ¼ndung wird vom separaten TSZ Steuergerät geregelt. </p>
<p>Im Gegensatz dazu ist bei der Digifant Anlage (MV/SS/SR) auch die ZÃ¼ndungssteuerung im Motorsteuergerät implementiert. </p>
<p><br />
Leider haben viele VW Werkstätten keine Ahnung von den älteren Einspritzsystemen, weil sie mittlerweile von den neueren Einspritzanlagen verwühnt sind und alle Fehlermeldungen vom Diagnosegerät ablesen. <br />
Fachkundige Spezialisten die sich bei der Mechanik und Elektronik des Motors auskennen sind leider sehr selten zu finden. <br />
Zitat Ende<br />
Allzeit gute Fahrt<br />
Husky\&quot;<br />
GruÃŸ Thomas</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/index.php?id=48539</link>
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<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 16:29:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ruppel Ruppel, wer kann helfen?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Fangemeinde!<br />
Was kann das blos sein:<br />
Die Maschine (2,5Ltr. MV-Basis, also mit der bekannten Elektronik)<br />
Läuft manchmal unter lauter FehlzÃ¼ndungen und stinkt und rappelt und geht im Stand aus.<br />
Wenn er dann kalt war und ich wieder neu starte, läuft er tagelang absolut rund.</p>
<p>Hat jemand Ahnung an welchen BAuteil das liegen mag?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/index.php?id=48538</link>
<guid>https://www.ig-dehler.de/forum_8.2/index.php?id=48538</guid>
<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 14:24:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jürg Tburg</dc:creator>
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